| Bevor wir über die Klassenfahrt berichten, möchten wir
kurz über Speichersdorf informieren. Es ist ein 6000-Seelen-Ort, der
etwa 19 Kilometer südöstlich von Bayreuth liegt. Bekannt ist seine
Porzellanfabrik, in der das bekannte Thomas Porzellan hergestellt wird.
Nun aber zu unserer Unternehmung: Die Klassenfahrt begann gleich mit einer unan-genehmen Überraschung. Wegen eines Ober-leitungsschadens musste unser Zug zwischen Donauwörth und Treuchtlingen anhalten um nach etwa 45 Minuten Wartezeit wieder zurück nach Donauwörth zu fahren. Von dort wurden wir mit Bussen nach Treuchtlingen transportiert. Mit zweieinhalb Stunden Verspätung ka-men wir in Speichersdorf im Jugendheim an. |
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Zuerst bezogen wir unsere Zimmer und schauten uns das Haus an. Herr Lutz ging mit einigen Jungs zum Einkaufen. Die Mädchen freundeten sich inzwischen mit der vierjährigen Lena, der Tochter von Frau Lubitsch, an. Gegen 18.00 Uhr bereiteten Frau Lubitsch und Herr Lutz gemeinsam mit dem Küchendienst das Abendessen vor. Nachdem der Tischdienst Teller, Besteck und Gläser gedeckt hatte, konnten alle gemeinsam Spaghetti Bolognese mit gemischten Salat genießen. Danach bereiteten einige SchülerInnen eine kleine Party vor andere spielten Tischtennis. Um 23.00 Uhr war schließlich Bettruhe. |
| Am Dienstag fuhren wir nach dem Frühstück nach Bayreuth. Bei Regen und kühlen Temperaturen besuchten wir den Schlosspark Eremitage. Anschließend fütterten wir im Schlossgarten des Neuen Schlosses die Enten und in der Fußgängerzone durften wir alleine zum Einkaufen. Ziemlich durchnässt kehrten wir in unser warmes Jugendheim zurück. Der Abend begann mit Fischstäbchen und Salaten und endete nachTischtennisspiel und verschiedenen anderen Spielen gegen 23.00 Uhr mit der Bettruhe. Am Mittwoch erlebten wir den Höhepunkt des schlechten Wetters. | ![]() |
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Da es sehr kalt war und stark regnete (Temperaturen: nachts 2° C, mittags 8° C), mussten wir uns im Haus aufhalten und den Tag mit Spielen und Essen verbringen. Trotzdem verließen wir für über eine Stunde bei strömendem Regen das Haus und amüsierten uns mehr oder weniger in der Freizeitanlage des Jugendheims. Aus Lagerfeuer, Baden oder Spielen im Freien wurde leider nichts. Um 15.00 Uhr trafen die drei Jungs ein, die wegen des Probeunterrichts nicht früher dabei sein konnten. Sie lebten sich sehr schnell ein. Zum Abendessen gab es Schinkennudeln mit Salat und anschließend war Spielen angesagt. |
| Der Donnerstag sollte eigentlich der Höhepunkt des
Aufenthalts sein. Jedoch machte uns auch an diesem Tag das Wetter einen
Strich durch die Rechnung. Statt zum Fichtelsee zu fahren, das
Silberbergwerk zu besichtigen, im Fichtelsee zu baden und Boot zu
fahren, fuhren wir nach Bayreuth und hielten uns mehrere Stunden im
Hallenbad auf. Hier waren der Fünfmetersprungturm und die Bulldogreifen
im Wasser die Attraktionen. Immerhin hatte sich gegen Abend das Wetter
etwas gebessert, so dass wir wenigsten im Freien den Grill anheizen
konnten. Essen mussten wir aber im Haus. Nachdem der Essraum und die
Küche von den Diensten sauber gemacht waren, fand noch ein gemeinsamer
Abend mit Spielen statt.
Freitag war der Abreisetag. Nach dem Frühstück mussten wir unsere Koffer und Taschen packen und die Zimmer sauber auskehren. Um 12.10 Uhr saßen wir alle im Zug und fuhren in Richtung Augsburg. Pünktlich kamen wir am Augsburger Haupt-bahnhof an. Trotz des miserablen Wetters, hatten wir fünf tolle Tage miteinander verbracht. |
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