Nicolai
braucht nach einem Unfall dringend Therapie – wir helfen
Nicolai
lebt in Rumänien. Er ist ein junger Mann um die 30. Als Elektriker sollte
er alte Leitungen erneuern und – wachte im Krankenhaus auf –
querschnittgelähmt. Die ganze Decke war heruntergebrochen und hatte einen
Lendenwirbel verletzt. Querschnittgelähmt! Nicht mehr laufen können!
Dazu die Geldsorgen. Wovon überhaupt leben? Es gab keine
Unfallversicherung, vom Betrieb aus hieß es, es würde keinerlei Haftung
übernommen: „Der hätte ja aufpassen können!“ und staatliche Unterstützung
gab es auch nicht. Eine verzweifelte Situation. Über Frau Schmitt, die
bereits viele Hilfsaktionen im Holzwinkel für Rumänien initiiert hatte,
gelangte allerlei Unterstützung zu Nikolai: Der Rollstuhl, die Mittel, um
einen Raum für ihn ebenerdig auszubauen, der Gasanschluss für die
Heizung, die Nähmaschine. - Leider hat sich Nicolai wundgelegen. Im
vergangenen Herbst, kurz nachdem dieses Foto aufgenommen worden war,
besuchte ihn Herr Dr. Linnemann aus Welden. Er erklärte, eine Behandlung im Krankenhaus sei dringend notwendig.
Nicolai
hat Muskelkater
Nicolai
schreibt jetzt: „Ich war zwei Monate im Krankenhaus in Hermannstadt, für
einen Monat in der Chirurgie und für einen Monat in der Krankengymnastik.
Meine offenen Stellen sind fast geheilt, aber ich muss noch mit der
Krankengymnastik weiter machen. Ich hab versucht, mein rechtes Bein 7-8 cm
zu bewegen und habe Muskelkater bekommen. Der Arzt hat mir Heilungschancen
gegeben. Es wurde mir empfohlen, an einen Platz zu gehen, wo nur solche
Krankengymnastik stattfindet, aber es ist mir zu teuer. Es kostet 30 Euro
täglich. Liebe Frau Schmitt, ich benötige ein ergometrisches Fahrrad
(Bewegungstrainer mit Motor), das aus dem Rollstuhl benützt werden kann.
In Rumänien gibt’s diese speziellen Fahrräder nicht, deswegen bitte
ich Sie, eines dort zu suchen.“
Aus
dem Holzwinkel: 100 Tage Therapie für Nicolai
Nicolai
braucht dringend Hilfe. Er kann das Geld für die Therapie und das
Trainingsgerät nicht aufbringen, aber wir können es gemeinsam schaffen.
Schule, Pfarramt, die Weldener Ärzte und viele Einzelpersonen haben
spontan zugesagt, diese Aktion zu unterstützen. Wenn Nicolai 7-8 cm
Bewegung schaffen konnte und Muskelkater bekommen hat, dann ist auch viel
mehr möglich. Und jeder Zentimeter mehr bedeutet einen kleinen Sieg! Drei
Monate mindestens müsste die Therapie dauern. Frau Keinert,
Krankenschwester schlug vor: „Wer es kann (Einzelverdiener, Familie,
Schulklasse, Gruppe, Geschäft, Firma, Praxis) übernimmt je einen Tag
Therapie zu 30 Euro für Nicolai. Ich übernehme auch einen Tag!“
Daneben wird intensiv nach einem gebrauchten Bewegungstrainer mit Motor
gesucht, der als Neuanschaffung sehr teuer wäre. Spenden werden erbeten
auf das Sammelkonto: 107 116 551 bei der Raiffeisenbank
Welden, BLZ 720 692 74 Stichwort Therapie Nicolai.
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